TTC Beuren a.d. Aach
Startseite | Verein | Chronik
Mittwoch, 22.02.2012

Inhalt:

Tischtennis
- Herren
- Jugend
- Freizeittischtennis
Mannschaften
- Herren
- Jugend
- Senioren
- Schüler
- Schülerinnen
Ergebnisse
- Einzelspieler
- Mannschaften
Freizeitsport
- Herren
- Kinder
- Kinderturnen
- Seniorengymnastik
- Aerobic
- Yoga für den Rücken
Wegbeschreibung
Trainingszeiten
- Tischtennis
- Freizeitsportgruppe
Veranstaltungen
Der Verein
- Chronik
- Vorstandschaft
- Spartenleiter
Bilder
Links
Kontakt

Mitglied werden!

Archiv
- 2008 und früher
- 2009
- 2010

Die Chronik des TTC-Beuren a.d. Aach e.V.

 

Bereits 1966 begann der Tischtennissport in Beuren im Keller von Klaus Helmlinger.

Am 2. Februar 1967 wurde ihm die Benützung der Schulturnhalle durch das Bürgermeisteramt Beuren gestattet. Der Trainingsbetrieb, der anfänglich recht intensiv betrieben wurde und seine Höhepunkte in zahlreichen Freundschaftsspielen mit Nachbarvereinen hatte, kam aber in den Jahren 1975–78 fast zum Erliegen. Einige Spieler wechselten zu anderen Vereinen, um an Verbandsrundenspielen mitwirken zu können.

1979 änderte sich die Lage, als der langjährige Abteilungsleiter der Tischtennisabteilung des TV Gottmadingen, Horst Bruck, in Beuren ansässig wurde. Die abgewanderten Spieler kehrten zurück und weitere gute Spieler aus Singen verstärkten den Kader. Unter der Leitung von Horst Bruck wurde erstmals auch ein Trainingsabend für Jugendspieler eingerichtet, der großen Anklang fand.

Dieser Aufwärtstrend führte dazu, dass der TTC Beuren an der Aach am 23. November 1979 gegründet worden ist. Der erste Vorstand bestand aus Heinrich Olma (1. Vorsitzender); Egon Schütz (2. Vorsitzender); Klaus Helmlinger (Kassierer) und Horst Bruck (Schriftführer und Jugendleiter). Als „TTC Beuren an der Aach 1980“ trat der Verein am 1. Januar 1980 dem Südbadischen Tischtennisverband bei.

Im ersten Jahr bestand der Verein aus 12 aktiven Mitgliedern, 13 Jugendlichen und 18 fördernden Mitgliedern. Dank einem einmaligen Betrag von 50 DM von den aktiven Erwachsenen konnten drei Tischtennistische beschafft werden. Am 13. September 1980 begannen schließlich die Verbandsrundenspiele, an der eine Herren- und eine Jugendmannschaft teilnahmen.

Beide Mannschaften hatten auf Anhieb Erfolg (Meistertitel in der Kreisklasse C Hegau). Dabei ist zu berücksichtigen, dass diese in der Saison 1980/81 errungenen Titel unter denkbar ungünstigen Bedingungen erreicht worden sind, denn der Gymnastikraum der Grundschule Beuren wurde von Oktober 1980 bis Januar 1981 umgebaut. Das Training musste demgemäß in die Turnhalle der Robert-Gerwig-Schule nach Singen verlegt werden. Erschwerend kam hinzu, dass alle Verbandsspiele beim jeweiligen Gegner ausgetragen werden mussten.

In der ersten Mitgliederversammlung am 10. April 1981 wurde die Vereinssatzung einstimmig angenommen. Bereits im nächsten Jahr (1982) wurden Freizeitsportgruppen für Mädchen und für Frauen gegründet, die beide von Ursula Olma geleitet wurden.

Die Herrenmannschaft konnte in der Kreisklasse Hegau - wie 1981 - ungeschlagen den Meistertitel erringen. Der Aufstieg in die Kreisklasse A Bodensee war perfekt. Die Jugendmannschaft stieg als Vizemeister der Kreisklasse Hegau in die Jugend-Bezirksklasse auf.

Neu gegründet wurden 1984

·         die Abteilung Aerobic (36 Aktive),

·         die Gruppe Seniorengymnastik (26 Aktive) und

·         die Gruppe Freizeitsport Herren (14 Aktive).

Insgesamt konnten 87 Mitglieder neu in den Verein aufgenommen werden, womit sich die Gesamtmitgliederzahl auf 162 erhöhte.

Da ein ordnungsgemäßes Training bei einer solchen Vielzahl neuer Gruppen kaum noch gewährleistet werden konnte, wurde vom 1. Vorsitzenden Heinrich Olma an die Ortsverwaltung ein Antrag auf Erweiterung der Schulturnhalle gestellt.

Der Antrag, dem die Stadt Singen mangels finanzieller Mittel nicht entsprochen hatte, erhielt neue Dringlichkeit, als 1989 eine Kindergymnastikgruppe mit 19 Kindern gegründet wurde. Die Leitung übernahm Frau Hadwig Frick.

1990, zehn Jahre nach Gründung des Vereins, konnte auf große sportliche Erfolge zurückgeblickt werden. Der Verein zählte 253 Mitglieder. Der Vorstand bestand im Jubiläumsjahr aus folgenden Personen: Heinrich Olma (1.Vorsitzender); Bruno Schädler (2.Vorsitzender); Klaus Helmlinger und Ingrid Kürbis (Kassierer); Ruth Lautenbach (Schriftführerin); Bernd Matt (Jugendleiter); Harry Olma (Stv. Jugendleiter); Heinz Göbel (Koodinator „Schule/Verein“); Albert Kessler und Rudolf Zimmermann (Beisitzer); Rolf Kürbis (Gerätewart); Ursula Olma (Aerobic, Seniorengymnastik); Wilma Schädler (Freizeitsport Damen und Mädchen); Hadwig Frick (Kindergymnastik).

1992 wurde die 1. Herrenmannschaft Vizemeister in der Kreisklasse A West. Die 2. Herrenmannschaft belegte in der Kreisklasse B Hegau den 3. Tabellenplatz. Die erst 1991 neu gebildete 3. Herrenmannschaft wurde mit 24:0 Punkten überlegener Meister der Kreisklasse C Konstanz.

In der Jahreshauptversammlung 1992 wurde der 1. Vorsitzende Heinrich Olma nach 12-jähriger Amtszeit verabschiedet und zum Ehrenvorstand ernannt. Klaus Helmlinger wurde einstimmig zu seinem Nachfolger gewählt und Rolf Kürbis übernahm das Amt des 2. Vorsitzenden von Bruno Schädler.

Auch unter der neuen Leitung wurde der Aufwärtstrend fortgesetzt – und dies trotz der außerordentlich beengten Verhältnisse. Der Verein setzte sich mit Nachdruck für den Bau einer Mehrzweckhalle ein. Und erstmals gab es einen Lichtblick, auch wenn die Perspektive in der Zukunft lag: Ortsvorsteher Adolf Oexle gab in der Jahreshauptversammlung 1994 bekannt, dass der Bau noch vor der Jahrtausendwende die erfolgen werde.

1994 schieden Heike Olma, Ingrid Kürbis und Bernd Matt aus dem Vorstand aus, neu gewählt wurden Angelika Löhle als 2. Kassiererin und Wolfgang Rues (Schriftführer).

In der Mitgliederversammlung 1996 gab es ein Wechsel im Amt des 1. Vorsitzenden, nachdem Klaus Helmlinger aus persönlichen Gründen vom Amt des 1. Vorsitzenden zurücktrat. Die neue Vorstandschaft: Werner Borho (1. Vorsitzender); Uwe Maier (2. Vorsitzender und Sportwart); Heinrich Olma (Geschäftsführer); Claudia Dawid und Angelika Dummel (Kassiererinnen); Ekkehard Schütz (Schriftführer und Gerätewart); Ekkehard Lautenbach und Bruno Frick (Kassenprüfer); Albert Kessler und Rudolf Zimmermann (Beisitzer).

Übungsleiter/innen waren: Ursula Olma, Wolfgang Rues, Hadwig Frick, Patrizia Sterk, Irene Roth und Harry Olma.

Klaus Helmlinger wurde im Rahmen der Verabschiedung als einer der Väter des TTC geehrt und zum Ehrenmitglied ernannt.

1997 wurde erstmals ein Tischtennis-Grundkurs mit 22 Kindern der 2. und 3. Klasse der Grundschule ins Leben gerufen und ein Gesundheitskurs „Gesunder Rücken“ wurde gut besucht.

In der Mitgliederversammlung 1998 wurde Edelbert Martin zum 2. Vorsitzenden gewählt, weil Uwe Maier das Doppelmandat „2. Vorsitzender und Sportwart“ aus zeitlichen Gründen nicht mehr ausüben konnte; seine Funktion als Sportwart behielt er bei.

Der TTC Beuren war zwischenzeitlich mit 291 Mitgliedern der größte Verein in Beuren und gleichzeitig auch der größte im Südbadischen Tischtennisverband Bezirk Hegau-Bodensee. Nachwuchssorgen kannte man nicht, das einzige Problem war die viel zu kleine Schulturnhalle. Obwohl dadurch das Training insbesondere der Kinder sehr beeinträchtigt war, konnten bei den Mini-Bezirksmeisterschaften 1998 Janine Repina den dritten und Meike Gutknecht sensationell den ersten Platz belegen. Dieser berechtigte zur Teilnahme an der Verbands-Minimeisterschaft in Rheinfelden.

Im November 1999 wurde Meike Gutknecht Bezirksmeisterin des Bezirks Hegau–Bodensee (Schülerinnen „B“). Außerdem konnte sich die Zehnjährige durch den Sieg bei den Verbands-Minimeisterschaften in Rheinfelden für das Bundesfinale in Hettstedt (Sachsen-Anhalt) qualifizieren. Bei diesem Finale belegte sie den 15. Platz, „einer der größten Vereinserfolge des TTC Beuren“, wie es im „Südkurier“ hieß.

Im Jahr 2000 hatte der Verein 304 aktive und passive Mitglieder.

Aus Anlass des 20-jährigen Jubiläums veranstaltete der Verein am 13. Mai 2000 in der Musikhalle eine Tanznacht.

Das Ereignis des Jahres 2000/2001 war aber die Errichtung der neuen Schulturnhalle. Endlich war es soweit, ab dem 27. November 2000 wurde gebaut. Der Verein wirkte beim Innenausbau u.a. beratend mit. Dabei blieb es aber nicht: Mit 24 freiwilligen Helfern, die 600 unentgeltliche Arbeitsstunden leisteten, half man der Stadtverwaltung, Kosten zu sparen. Die Einweihung der Halle fand am 31. März 2001 statt und der 1. Vorsitzender, Werner Borho, betonte in seiner Rede, dass damit „im wahrsten Sinne des Wortes ein Traum in Erfüllung“ gehe.

Seit dem Sporthallenneubau hat sich viel getan. Eine „Freizeitsportgruppe Herren“ unter der Leitung von Michael Wildöer wurde neu gegründet. Die Zahl der Tischtennis spielenden Kinder stieg von 57 auf 82. Damit ist der TTC nach wie vor der größte Tischtennisverein im Bezirk Hegau-Bodensee.

Jugendwart Harry Olma und sein Trainerteam konnten tolle Erfolge mit der Tischtennis-Jugend vermelden. Zu erwähnen sind außerdem die Tischtennis- und Freizeitaktivitäten, das „Mutter-Sohn“-Wanderpokalturnier sowie das Tischtennis-Jugendcamp in den Herbstferien.

Ein Verein ohne Jugendarbeit hat keine Zukunft, deshalb widmet der TTC diesen Bereich besondere Aufmerksamkeit. Die Ergebnisse zeigen, dass er damit auf dem richtigen Weg ist. Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte konnte Jugendwart Harry Olma für die Saison 2003/04 vier Mannschaften melden, die 1. Jugendmannschaft spielt in der höchsten Spielklasse, der Landesliga.

Hervorragende Platzierungen konnten die Spieler immer wieder bei Stadtmeisterschaften, Bezirksmeisterschaften und Turnieren erzielen. Seit Jahren trainiert die Hobbygruppe der TT-Damen unter Wilma Schädler mit der Zielsetzung, dass bald wieder eine aktive Damenmannschaft an Verbandsspielen teilnehmen kann. Die einzelnen Gruppen des TTC haben zum Teil eine Stärke von bis zu 40 Personen und deshalb stellt sich erneut die Frage, wie lange die Kapazität der neuen Schulturnhalle ausreicht.

In der Mitgliederversammlung am 20. April 2002 legte Heinrich Olma sein Amt als Geschäftsführer nieder. Ihm wurde für sein weit überdurchschnittliches Engagement und für seine großen Verdienste um den Verein gedankt.

Am 5. Januar 2003 verstarb Rudolf Zimmermann, der seit 1980 dem Verein und seit 1986 der Vorstandschaft angehörte. Als Nachfolger wählte die Versammlung am 10. Mai 2003 Rosemarie Höliner.

Die Vorstandschaft im Vereinsjahr 2003: Werner Borho (1. Vorsitzender); Edelbert Martin (2. Vorsitzender); Manfred Roth (Schriftführer); Christine Wildöer und Andreas Allenstein (Kassier); Uwe Maier (Sportwart); Harry Olma (Jugendwart); Albert Kessler (Beisitzer Tischtennissport); Irene Roth (Beisitzer Kinder- und Jugendsport); Hadwig Frick (Beisitzer Freizeitsport Damen); Michael Wildöer (Beisitzer Freizeitsport Herren); Ursula Olma (Beisitzer Seniorensport); Rosemarie Höliner (Beisitzer passive Mitglieder).

Die Aktivitäten des Vereins verbinden in idealer Weise den Leitungs- und den Breitensport. Darüber hinaus ist das Angebot so vielseitig, dass für nahezu jeden unter Anleitung von professionellen Übungsleitern eine adäquate sportliche Bestätigung möglich ist. Ganz besonderen Wert legt der Verein auf die Kinder- und Jugendarbeit, denn ohne Jugendarbeit gibt es keine Zukunft. Diese Arbeit hat aber auch andere Komponenten. Eine möglichst frühe sportliche Betätigung fördert nicht nur die Gesundheit, sondern legt den Grundstein für ein sportlich aktives Leben. Darüber hinaus fördern gemeinsame sportliche Aktivitäten gerade in den jungen Jahren den Erwerb sozialer Kompetenzen, von denen nicht nur die Jugendlichen selbst, sondern unsere ganze Gesellschaft profitieren.

Im Jahr 2005 feiert der Verein sein 25-jähriges Bestehen. Die zwischenzeitlich erfolgte, überaus positive Entwicklung haben sich die Gründungsväter so sicherlich nicht vorstellen können. Dennoch ist es letztendlich ihrer Initiative zu verdanken, dass der Verein heute zu einer nicht mehr weg zu denkenden Institution in Beuren werden konnte und mit Zuversicht in die Zukunft blickt.

Werner Borho

 

 

Unsere Sponsoren:

 

Statistik